Eine Frutigerin zieht aus in die Medienwelt

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Die Vielseitigkeit des Journalismus sorgt dafür, dass es der abenteuerfreudigen Frutigerin nicht langweilig wird. Anja Lauwiner zog los nach Zürich in die Medienszene, um dort bewegende Geschichten von Menschen zu erzählen – und dabei Hoffnung zu verbreiten.

Als Multimediapraktikantin bei ERF Medien in Pfäffikon ZH konnte Anja Lauwiner letztes Jahr in allen Bereichen des Medienhauses mitwirken: von Marketing über Print, Radio bis zur Königsdisziplin Fernsehen. Vor einem Monat lief ihre erste eigene Fenster-zum-Sonntag-Talk-Sendung im SRF. «Das war mein persönliches Highlight», sagt die junge Frau aus dem Berner Oberland rückblickend aufs Praktikumsjahr, das sie soeben abgeschlossen hat. Nun bleibt sie weiterhin im Team von Radio Life Channel tätig.

«Losziehen kostet mich selten viel.»

Ab in die «grosse weite Welt»

Um ihren Traum, in der Medienbranche Fuss zu fassen, zu verwirklichen, hat sie das Frutigland hinter sich gelassen. Ein Schritt, den Anja gerne auf sich nahm: «Losziehen kostet mich selten viel.» Sie freute sich sehr, vom Dorf in die Grossstadt zu ziehen. Mit ihrem «Bernersein» und dem «härzigen» Dialekt habe sie in Zürich rasch Sympathiepunkte erzielt. Hier geht ihrem Empfinden nach alles ein bisschen schneller. «Das merke ich schon an der Ampel am Fussgängerstreifen – die ist einfach viel weniger lang grün, da rennt man beinahe.»

Das ganze Multi-Paket

Die Schnelllebigkeit scheint gut zu ihrer aufgeweckten Art zu passen. Am multimedialen Journalismus schätzt Anja besonders die Vielseitigkeit. Während ihres Praktikums war sie fast an jedem Wochentag in einem anderen Bereich tätig. «Da wurde es mir nie langweilig. Langeweile finde ich nämlich schwer auszuhalten», verrät die gelernte Kauffrau. Welche Disziplin sie an Multimedia am meisten mag, weiss sie selbst nicht. «Ich könnte mich wohl nur schwer auf einen Bereich fixieren.»

«Am liebsten berichte ich über aktuelle Themen,
die bewegen – und über Gott, der mich bewegt.»

Hoffnungsvoll berichten

Anja hat sich bewusst für ein christliches Medienhaus entschieden. Mit «belanglosem» Journalismus kann sie nicht viel anfangen. «Ich mag es nicht, wenn es nur um Klatsch und Tratsch, Keksrezepte und Fun-Facts geht», erklärt sie. «Am liebsten be-
richte ich über aktuelle Themen, die bewegen – und über Gott, der mich bewegt.»

Dabei gefällt es ihr, in ihre Texte, Sendungen und Beiträge immer ein bisschen Jesus mit reinpacken zu können. «Es ermutigt mich, wie Gott hoffnungslose Situationen wenden kann, um daraus und damit etwas Neues zu schaffen.» Die beeinflussende Kraft der Medien will sie nutzen, um Herzen zu bewegen und Hoffnung zu vermitteln. Hoffnung ist für sie die Zuversicht, «dass aus jeder Situation etwas Wunderbares entstehen kann». (am.)

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